Vegane Halloween-Spinnen

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  • Vegane Halloween-Spinnen © voll veggie!
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Halloween ist zum Gruseln da! Und da dürfen schaurig-gruselige Spinnen natürlich nicht fehlen! Diese veganen Spinnenexemplare sind besonders grausig dreinschauend und ganz sicher ein Hingucker auf jeder Halloween-Party, zu Hause mit den Kindern oder einfach als Mitbringsel für Familie und Freunde.

Im ersten Augenblick sieht es komplizierter aus, die Spinnen herzustellen, als es tatsächlich ist. Im Prinzip ist es ganz einfach:

Spinnenkörper aus Schokoladenkuchen, Beinchen aus eingefärbtem Fondant und Äuglein aus Zuckerguss – mehr braucht es nicht, um diese Halloween-Spinnen selbst zu machen! Natürlich lassen die Spinnen sich nach Lust und Laune dekorieren – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Die Grundlage für diese Spinnen ist ein veganer Schokoladenkuchen, entweder selbst gemacht oder – wenn es No-bake-Spinnen werden sollen – gekauft. In diesem Rezept ist die Basis mein veganer Schokoladenkuchen » aus einem einfachen Rührteig, der ganz ohne Ei-Ersatz (z. B. Vollei-Ersatzpulver, Sojamehl, Apfelmus oder Banane) und sonstige Bindemittel (z. B. Xanthan, Johannisbrotkernmehl oder Agar-Agar) auskommt. Der Kuchen ist trotzdem supersaftig und nicht so trocken wie typischer Sandkuchen, feinporig, wunderbar flaumig mit einer weichen Rinde, fast schon kompakt, und trotzdem ganz zart und locker – ohne klitschig zu wirken. Das alles ganz ohne Ei und sonstige tierische Zusatzstoffe – und mit Zutaten, die garantiert jeder (Veganer) zu Hause hat.

Alternativ könnt ihr für No-bake-Spinnen natürlich auf gekauften veganen Kuchen zurückgreifen. Zur Auswahl stehen hier beispielsweise veganer Schoko-Kuchen » von vegan bakery oder Muffins Double Choc » von Veganz. Diese Produkte sind jedoch im Vergleich zu einem selbstgebackenen Kuchen sehr hochpreisig; die Preise stehen hier in keiner Relation zum Gewicht der Fertigprodukte, sodass sich das Backen eines einfachen, aber sehr leckeren Rührkuchens wirklich lohnt.

Etwas Pflanzenmilch, zum Beispiel Soja- oder Mandeldrink, sorgt für die perfekte Bindung, hält die Teigmasse zusammen und macht sie formbar und geschmeidig. Die Menge der zugefügten Pflanzenmilch, die ihr am Ende tatsächlich benötigt, ist allerdings abhängig von dem Kuchen, den ihr für diese Spinnen verwendet.

Die Spinnenbeinchen können aus bereits eingefärbtem Fondant oder aus weißem, selbst eingefärbtem Fondant hergestellt werden. Ich habe mich für Letzteres entschieden, da ich die Farbintensität bei diesen Spinnenbeinen selbst bestimmen wollte. Wer keinen Fondant verwenden möchte oder wem das Verarbeiten von Fondant zu mühselig ist, kann auch wunderbar vegane Lakritzschnecken, zum Beispiel „Bio Lakritz-Schnecken“ von enerBIO (Rossmann) sowie „Bio-Helix Lakritzschnecken“ von Ökovital (Georg Rösner), für die Spinnenbeine verwenden.

Zwar genügt für das Einfärben von Fondant normale wasserlösliche Farbe, das beste Ergebnis habe ich hier aber mit fettlöslichen pulverförmigen Lebensmittelfarben (beispielsweise von Pati-Versand) erzielt. Diese sind hochpigmentiert, sehr ergiebig, untereinander mischbar und nicht mit den wasserlöslichen Supermarktfarben, wie zum Beispiel von Dr. Oetker, vergleichbar. Die schwarze Pulverfarbe ist vegan und lässt sich wunderbar direkt unter den Fondant arbeiten.

Die Spinnenaugen lassen sich ganz einfach aus einem zähen Zuckerguss anfertigen: Einfach den weißen Zuckerguss als Augapfel  bzw. Lederhaut auftupfen und trocknen lassen. Anschließend den restlichen Puderzucker mit etwas schwarzer Lebensmittelfarbe verrühren und mit einem Zahnstocher vorsichtig die Pupillen auf die Äuglein tupfen. Die schwarze Farbe mit etwas grüner vermischt, macht die Augen etwas gruseliger. Fertige Zuckeraugen enthalten übrigens häufig tierische Inhaltsstoffe wie Gelatine, Hühnereiweiß oder Schellack; Schellack wird unter anderem als Überzugsmittel eingesetzt und aus den Ausscheidungen von Lackschildläusen gewonnen.

Ihr seht – diese Spinnen zu zaubern, geht ganz einfach! So macht Halloween Spaß!

Infos zu meinen verwendeten Produkten, hilfreiche Tipps, eine Übersicht über die benötigten Küchenhelfer sowie Angaben zu den Nährwerten findet ihr unter dem Rezept unter Tipps & Hinweise.

Vegane Halloween-Spinnen aus Schokokuchen

Vegane Halloween-Spinnen © voll veggie!
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Rezeptart Kuchen & Torten
Küche Deutsch
Level geübt
Ergibt 2 Spinnen
Kühlzeit 30 Min.
Ruhe-/Gehzeit keine
Kalorien 416 kcal
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Menge 2 Stück
Zubereitung 30 Min.
Koch-/Backzeit keine
Gesamt 1 Std. 30 Min.

Spinnenkörper aus Schokoladenkuchen, Beinchen aus eingefärbtem Fondant und Äuglein aus Zuckerguss – mehr braucht es nicht, um diese veganen Halloween-Spinnen selbst zu machen. Natürlich lassen sich die Spinnen nach Lust und Laune dekorieren – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Zutaten

Für die Spinnenbeine

  • 50 g veganer Fondant, weiß
  • vegane Lebensmittelfarbe, schwarz nach Belieben

Für die Spinnenkörper

Für die Spinnenäuglein

  • 25 g Puderzucker oder Menge nach Belieben
  • 1 EL Wasser oder Menge nach Belieben
  • vegane Lebensmittelfarbe, schwarz nach Bedarf
  • vegane Lebensmittefarbe, grün optional

Schritte

Für die Spinnenbeine

  1. Am besten erst einmal Einweghandschuhe überziehen, denn die Lebensmittelfarbe färbt stark ab – im Übrigen auch auf Schneidebrettern etc. Also Vorsicht!
  2. Dann den weißen Fondant mit der schwarzen Lebensmittelfarbe entweder direkt einfärben oder in etwas Wasser oder Alkohol (z. B. Wodka) angerührt unter den Fondant arbeiten. Man kann natürlich auch bereits eingefärbten Fondant verwenden.
  3. Aus dem Fondant kleine Stücke abnehmen, je zu ca. 3 mm dünnen Röllchen formen und davon dann 16 Stückchen mit je ca. 6 cm Länge abschneiden. Eventuell ein paar Beinchen mehr herstellen, da sie schnell brechen.
  4. Aus diesen Stückchen dann Spinnenbeine – abgerundet oder eckig, ich habe beide Formen gefertigt –, formen und im Kühlschrank 30 Min. kalt stellen.

Für die Spinnenkörper

  1. Nun den Kuchen in einer großen Rührschüssel grob zerbröseln, die Pflanzenmilch hinzufügen und mit den Rührhaken eines elektrischen Handrührgerätes zu einem feuchten Teig verrühren.
  2. Aus der Masse für jede Spinne ca. 85 g abwiegen und daraus ovale Körper formen.
  3. Für die Beinchen mit einem Holzsspieß je Körper und Seite vier ausreichend große Löcher drücken und die Enden der Beinchen vorsichtig in die Löcher stecken.

Für die Spinnenäuglein

  1. Den Puderzucker mit etwas Wasser zu einer sehr zähen Masse rühren und mit dem Holzstäbchen für jede Spinne 2 (oder 3 oder 4 oder mehr) Äuglein auf eine Lage Backpapier auftupfen und trocknen lassen.
  2. Dann den restlichen Puderzucker mit etwas schwarzer Lebensmittelfarbe verrühren und mit einem Zahnstocher vorsichtig die Pupillen auf die Äuglein tupfen. Die schwarze Farbe mit etwas grüner vermischt, macht die Augen etwas gruseliger.
  3. Alternativ können natürlich fertige Zuckeraugen verwendet werden; allerdings enthalten diese meistens tierische Inhaltsstoffe wie Gelatine, Hühnereiweiß oder Schellack.

Tipps und Hinweise

Tipps & Hinweise

Verwendete Produkte

  • Fondant „Rollfondant Premium Plus weiß“ von Pati-Versand
  • Schwarze Lebensmittelfarbe (Pulver, fettlöslich) von Pati-Versand
  • Veganer Schokoladenkuchen von meinem Rezept Saftiger veganer Schokoladenkuchen »
  • Vegane Pflanzenmilch „Sojadrink Light“ von Alpro
  • Biopuderzucker aus Rohrzucker von Alnatura
  • Grüne Lebensmittelfarbe (Pulver, fettlöslich) von Pati-Versand

Tipps

Inhaltsübersicht:

1. Lakritzschnecken – Alternative zu Fondant
2. Professionelle Lebensmittelfarbe
3. Grundlage für die Spinnenkörper
4. Alternative gekaufter Kuchen

  1. Laktritzschnecken – Alternative zu Fondant

    Wer keinen Fondant verwenden möchte oder wem das Verarbeiten und eventuelle Einfärben von Fondant zu mühselig ist, kann auch wunderbar vegane Lakritzschnecken, zum Beispiel "Bio Lakritz-Schnecken" von enerBIO (Rossmann) sowie „Bio-Helix Lakritzschnecken“ von Ökovital (Georg Rösner), für die Spinnenbeine verwenden.

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  2. Professionelle Lebensmittelfarbe

    Zwar genügt für das Einfärben von Fondant normale wasserlösliche Farbe, das beste Ergebnis habe ich hier aber mit fettlöslichen pulverförmigen Lebensmittelfarben (beispielsweise von Pati-Versand) erzielt. Diese sind hochpigmentiert, sehr ergiebig, untereinander mischbar und nicht mit den wasserlöslichen Supermarktfarben, wie zum Beispiel von Dr. Oetker, vergleichbar. Die schwarze Pulverfarbe ist vegan und lässt sich wunderbar direkt unter den Fondant arbeiten.

    Fettlösliche Lebensmittelfarben sind besonders für das Färben von Schokolade unabdingbar, denn wasserlösliche Puder-, Pasten- oder Flüssigfarben eignen sich nicht für das Färben von fetthaltigen Massen wie Schokolade, Kakaobutter und Butter, da diese nicht fettlöslich sind und sich nicht mit dem Fett verbinden. Eine Zugabe solcher Farben würde zum Gerinnen der Schokolade bzw. Candy Melts führen.

    Die Mengenangaben für die Farben in diesem Rezept sind Richtwerte für die von mir verwendeten Farben; die tatsächliche Menge hängt letztlich von euren eingesetzten Farben ab. Natürlich kann man auch bereits eingefärbten Fondant verwenden. Ich wollte die Farbintensität bei diesen Spinnenbeinen jedoch selbst bestimmen.

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  3. Grundlage für die Spinnenbeine

    Die Grundlage für diese Spinnen ist ein veganer Schokoladenkuchen, entweder selbst gemacht oder – wenn es No-bake-Spinnen werden sollen – gekauft. In diesem Rezept ist die Basis mein veganer Schokoladenkuchen » aus einem einfachen Rührteig, der ganz ohne Ei-Ersatz (z. B. Vollei-Ersatzpulver, Sojamehl, Apfelmus oder Banane) und sonstige Bindemittel (z. B. Xanthan, Johannisbrotkernmehl oder Agar-Agar) auskommt. Der Kuchen ist trotzdem supersaftig und nicht so trocken wie typischer Sandkuchen, feinporig, wunderbar flaumig mit einer weichen Rinde, fast schon kompakt, und trotzdem ganz zart und locker – ohne klitschig zu wirken. Das alles ganz ohne Ei und sonstige tierische Zusatzstoffe – und mit Zutaten, die garantiert jeder (Veganer) zu Hause hat.

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  5. Alternative gekaufter Kuchen

    Alternativ zum selbst gebackenen Schokoladenkuchen kann für die Spinnenkörper auch auf gekauften veganen Kuchen zurückgegriffen werden. Zur Auswahl stehen hier beispielsweise veganer Schoko-Kuchen » von vegan bakery oder Muffins Double Choc » von Veganz. Diese Produkte sind jedoch im Vergleich zu einem selbstgebackenen Kuchen sehr hochpreisig; die Preise stehen hier in keiner Relation zum Gewicht der Fertigprodukte, sodass sich das Backen eines einfachen, aber sehr leckeren Rührkuchens wirklich lohnt.

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Benötigte Küchenhelfer

1 Paar Einweghandschuhe
1 Küchenwaage
1 großes Schneidebrett odere andere Unterlage
1 kleines Küchenmesser
1 große Rührschüssel
1 Esslöffel
1 elektr. Handrührgerät mit Rührhaken
1 Schaschlik-Holzspieß
1 kleine Schale für den Zuckerguss
1 kleiner Schneebesen für den Zuckerguss
1 Lage Backpapier
1 Zahnstocher

Nährwerte pro Portion (1 Stück)
  • Kalorien: 416 kcal
  • Fett: 13,6 g
  • - davon gesättigte Fettsäuren: 4 g
  • Kohlenhydrate: 67,9 g
  • - davon Zucker: 55,2 g
  • Ballaststoffe: 4,1 g
  • Eiweiß: 3,7 g
  • Natrium: 74,8 mg
  • Cholesterin: 0 mg

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