Saftiger veganer Schokoladen­kuchen

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  • Saftiger veganer Schokoladenkuchen © voll veggie!
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Ideal für die kleine Kaffeetafel! Schneller veganer Schokoladenkuchen – supersaftig und sooo herrlich locker! Dieser vegane Schokoladen­kuchen – hier gebacken in einer Mini-Gugelhupfform mit einem Durchmesser von 18 cm – ist vollgepackt mit Schokolade! Viel gehackte vegane Schokolade und echter Kakao – schokoladiger geht’s nicht!

Natürlich lässt sich dieser Schokoladenkuchen auch wunderbar in anderen Mini-Kuchenformen backen, z. B. in Springformen (auch toll mit Rohrboden), Kasten- oder auch Herzformen. Wer von diesem Schokokuchen nicht genug bekommen kann und lieber eine normal große Backform verwenden möchte, einfach die in diesem Rezept angegebene Teigmenge verdoppeln.

Einfach alle Zutaten gut durchrühren, backen und fertig! Wer keine Vanilleschote zur Hand hat, nimmt einfach ein Päckchen Vanillezucker. Und wer es nicht süß mag, verringert einfach die Zuckermenge auf 100 g.

Das Tolle: Dieser vegane Schokoladenkiuchen kommt ganz ohne Ei-Ersatz (z. B. Vollei-Ersatzpulver, Sojamehl, Apfelmus oder Banane) und sonstige Bindemittel (z. B. Xanthan, Johannisbrotkernmehl oder Agar-Agar) aus. Das alles ohne Ei und sonstige tierische Zusatzstoffe – und mit Zutaten, die garantiert jeder (Veganer) zu Hause hat! Ganz einfach und schnörkellos!

Die perfekte „fudgy“-Konsistenz und die Saftigkeit dieses Schokoladenkuchens steht und fällt letztlich mit der Backtemperatur und Backzeit, denn zu langes Backen bei hohen Temperaturen macht diesen Kuchen eher trocken und hart. Deshalb lieber etwas kürzer – bei evtl. niedrigerer Temperatur – backen. Bei der Stäbchenprobe sollte zwar kein Teig am Stäbchen kleben bleiben; es macht aber nichts, wenn etwas Teig haften bleibt, denn dann ist der Kuchen leicht „fudgy“ und somit noch saftiger.

Auch nach gut 5 Tagen, gut verpackt in einem luftdichten Plastikbehälter, ist dieser Schokikuchen noch immer wunderbar saftig und locker!

Also, probiert es aus – niemand wird bemerken, dass dieser Schokoladenkuchen vegan ist …!

Infos zu meinen verwendeten Produkten, hilfreiche Tipps, eine Übersicht über die benötigten Küchenhelfer sowie Angaben zu den Nährwerten findet ihr unter dem Rezept unter Tipps & Hinweise.

Veganer Schokoladen­kuchen

Saftiger veganer Schokoladenkuchen © voll veggie!
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Rezeptart Kuchen & Torten
Küche Deutsch
Level leicht
Ergibt 12 Kuchenstücke
Kühlzeit keine
Ruhe-/Gehzeit keine
Kalorien 209 kcal
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Menge 1 Ø 18 cm
Zubereitung 15 Min.
Koch-/Backzeit 30 Min.
Gesamt 1 Std. 15 Min.

Ideal für die kleine Kaffeetafel! Schneller veganer Schokoladen­kuchen – supersaftig und sooo herrlich locker! Dieser vegane Schokoladen­kuchen – hier gebacken in einer Mini-Gugelhupfform mit einem Durchmesser von 18 cm – ist vollgepackt mit Schokolade! Viel gehackte vegane Schokolade und echter Kakao – schokoladiger geht's nicht!

Zutaten

Für die Kuchenform

  • 1 EL vegane Margarine
  • 1 EL Weizenmehl, Type 405

Für den Kuchen

  • 100 g vegane Schokolade, dunkel
  • 150 g Weizenmehl, Type 405
  • 150 g Zucker, weiß
  • 50 g echter Kakao/Backkakao
  • ½ Pckg. Weinsteinbackpulver 1 Pckg. ca. 18 g; alternativ normales Backpulver
  • 1 Prise Salz/Ursalz
  • 200 ml Wasser
  • 1 Stück Vanilleschote/n Mark davon

Für die Verzierung

  • 100 g vegane Schokolade, dunkel oder Menge nach Belieben
  • 25 g Puderzucker oder Menge nach Belieben

Schritte

Für die Kuchenform

  1. Die Kuchenform sorgfältig mit etwas Margarine einfetten. Ich nehme dafür immer ein Stück Küchenpapier und streiche damit die Form großzügig bis in jede Ritze aus.
  2. Dann leicht und gleichmäßig bemehlen.

Für den Kuchen

  1. Den Backofen auf 170° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die vegane Zartbitterschokolade in grobe Stücke schneiden.
  3. Das Weizenmehl mit dem Zucker, Kakaopulver, Weinsteinbackpulver und Salz in eine große Rührschüssel geben und gut vermischen
  4. Pflanzenöl und Wasser hinzufügen und alles mit den Rührhaken eines elektrischen Handrührgerätes zu einem glatten Teig verrühren. Die Vanilleschoten längs aufschneiden, das Mark herauskratzen und kurz unterrühren.
  5. Die gehackte Schokolade gleichmäßg unter den Teig heben. Den Teig in die Kuchenform füllen, glatt streichen, die Form einige Male auf den Tisch schlagen, um etwaige Luftblasen auszutreiben, und sofort im vorgeheizten Backofen bei 170° C auf einen Backofenrost auf mittlerer Schiene ca. 30 Min. backen.
    HINWEIS: Jeder Ofen ist anders, daher unbedingt die Gebrauchsanleitung lesen. Generell lieber eine niedrigere Temperatur wählen und den Kuchen dafür etwas länger im Ofen lassen.
  6. Mit der Stäbchenprobe prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist: Mit einem Holzstäbchen tief in den Kuchen stechen; sollte kein Teig am Stäbchen kleben bleiben (es darf aber ruhig etwas kleben bleiben, dann ist der Kuchen leicht „fudgy“), ist der Kuchen gar. Ansonsten einfach noch entsprechend weiterbacken.
  7. Ist der Kuchen durchgebacken, die Form aus dem Ofen nehmen und noch ca. 15 Min. in der Form auf einem Kuchengitter stehen lassen. Dann aus der Form lösen, auf das Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen.

Für die Verzierung

  1. Nach dem Auskühlen mit geschmolzener veganer Schokolade überziehen oder mit Puderzucker bestreuen.

Tipps und Hinweise

Tipps & Hinweise

Verwendete Produkte

  • Vegane Butter bzw. Margarine „Alsan-S“ von Alsan
  • Weizenmehl „Demeter Weizenmehl Type 405“ von Bauckhof
  • Vegane Zartbitterschokolade „dunkle VEGAN“ von Frankonia
  • Weißer Zucker „Unser Feinster“ von SweetFamily (Nordzucker)
  • Echter Kakao, schwach entölt von Alnatura
  • Weinsteinbackpulver „Bio-Weinstein-Backpulver“ von Lucullus
  • Salz „Ur-Salz“ » von Erntesegen
  • Rapsöl „Albaöl® – Schwedisches Rapsöl mit feinem Buttergeschmack“ von Taste of Sweden
  • Biovanilleschote von Alnatura
  • Biopuderzucker aus Rohrzucker von Alnatura

Tipps

  1. Ich verwende ausschließlich die veganen Margarinesorten wie „Alsan-Bio“ (nicht umgeestert und nicht chemisch gehärtet, ohne Aromen und künstliche Farbstoffe) sowie „Alsan-S“ (umgeestert, mit natürlichen Aromen und Emulgatoren aus Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren). Der Farbstoff Carotin in der „Alsan-S“ ist übrigens (nach Rückfrage beim Hersteller) natürlicher Herkunft. Es wurde demnach nicht synthetisch hergestellt; es wurden auch keine gentechnisch veränderten Organismen eingesetzt.
  2. Die Auswahl an veganen Schokoladen ist inzwischen sehr umfangreich. Bei der Zartbitterschokolade ist es in der Regel kein Problem, einen adäquaten Ersatz zu finden, da z. B. Zartbitterschokolade nur selten mit Milch(-pulver) hergestellt wird. Hier kann man im Grunde auf normale Zartbitterschokolade aus dem Supermarkt zurückgreifen. Wer es allerdings ausschließlich vegan UND bio möchte, verwendet einfach die Zartbitterschokolade „dunkle VEGAN“ von Frankonia, die mit dem darin enthaltenen Haselnussmark sehr mild und zart schmeckt; die fair gehandelte vegane Zartbitterschokolade „Feinste Zartbitterschokolade“ mit 60 % Kakaoanteil von Budni oder die „Premium 71 % Dark Chocolate“ von Bonvita.
    Auch kann man hier prima vegane weiße Schokolade unterheben. Mein Favorit ist hier „blonde VEGAN“ von Frankonia oder „Rice Milk White Bar“ von Bonvita, die fast wie herkömmliche weiße Schokolade schmecken.
  3. Für die Glasur passen wunderbar die veganen „Schakalode Kuvertüre-Buttons“ von Vantastic Foods, die oben genannten Zartbitterschokoladensorten oder aber herkömmliche Zartbitterkuvertüre aus dem Supermarkt (hier bitte auf die Zutatenliste schauen).
  4. Unterschied schwach entölt und stark entölt bei (Back-)Kakao: Schwach entölter Kakao ist hochwertiger, da er mehr Kakaobutter enthält als stark entölter und damit einen höheren Fettgehalt besitzt. Dadurch ist er  intensiver, wesentlich schokoladiger im Geschmack und nicht so bitter. In Milch oder Wasser löst er sich allerdings etwas schlechter auf als stark entölter Kakao. Einige Kakaos wie die von Alnatura oder Naturata enthalten als Säureregulator Calciumcarbonat, das allerdings als unbedenklich gilt. Wer keinen Kakao mit Calziumcarbonat verwenden möchte, nimmt einfach den „SCHAKAKAO Pur“ von Vantastic foods. Alle 3 oben genannten Produkte sind im Übrigen mit dem „EU-Bio-Siegel“ für Erzeugnisse aus kontrolliert biologischem Anbau ausgezeichnet und werden fair gehandelt.
  5. Ich bevorzuge Vanilleschoten in Bioqualität. Diese sind zwar etwas teurer, jedoch wesentlich saftiger und intensiver im Geschmack als die günstigen Vanilleschoten aus dem Discounter oder Supermarkt.
  6. Bei der Stäbchenprobe (mit einem Holzstäbchen in die tiefste Stelle des Kuchens stechen) sollte kein Teig am Stäbchen kleben bleiben. Es darf aber gern etwas kleben bleiben, denn dann ist der Kuchen leicht „fudgy“ und somit noch saftiger (auch wenn dieser Kuchen eigentlich nicht wie Brownies werden soll).

Benötigte Küchenhelfer

  • 1 Gugelhupfform Ø ca. 18 cm oder jede andere Miniform
  • 1 Stück Küchenpapier
  • 1 normales Messer
  • 1 Küchenwaage
  • 1 großes Küchenmesser
  • 1 großes Schneidebrett
  • 1 große Rührschüssel
  • 1 Rührlöffel
  • 1 Messbecher
  • 1 elektr. Handrührgerät mit Rührhaken
  • 1 Teigschaber
  • 1 Backofenrost
  • 1 Kuchengitter
  • 1 Wasserbad-Schmelzschale und
  • 1 passender Kochtopf zum Schmelzen der Kuvertüre
  • alternativ 1 Sieb für den Puderzucker

Einstellungen und Zeiten

  • Ofeneinstellung: Ober-/Unterhitze
  • Einschubebene: mittlere Schiene
  • Backtemperatur: 170° C
  • Backzeit: 30 Min.
Nährwerte pro Portion (1 Stück / ca. 40 g ohne Verzierung)
  • Kalorien: 209 kcal
  • Fett: 9,8 g
  • - davon gesättigte Fettsäuren: 2,7 g
  • Kohlenhydrate: 26,4 g
  • - davon Zucker: 16,3 g
  • Ballaststoffe: 3,2 g
  • Eiweiß: 2,6 g
  • Natrium: 51,1 mg
  • Cholesterin: 0 mg

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