Veganes Vanilleeis

  • Veganes Vanilleeis © voll veggie!
  • Cremiges veganes Vanilleeis in der Eismaschine © voll veggie!
  • Cremig-zartes Vanilleeis vegan © voll veggie!
  • Fertiges veganes Vanilleeis ohne Eismaschine © voll veggie!

Vanilleeis geht immer und ist wohl der Klassiker schlechthin! Und diese vegane Variante erst recht, denn mit oder ohne Eismaschine wird dieses vegane Vanilleeis wunderbar cremig und herrlich luftig und bleibt auch nach dem Einfrieren richtig schön zart – und das alles ganz ohne Milch- und Eiprodukte. Vegan eben! Und so sahnig wie gekauftes Eis.

Bereits zu meinen vegetarisch lebenden Zeiten war es für mich undenkbar, (rohe) Eier in Desserts, Kuchen & Co. zu verarbeiten. Nicht nur wegen der Haltung (auch Biohaltung) oder möglicher Salmonellen, sondern auch, weil ich Eier vom Geruch her generell schon immer als unangenehm empfand.

Da aber Eier in Eiscremes als Emulgator dienen, habe ich mich lange an diesem veganen Vanilleeis-Rezept probiert! Denn – entweder wurde das Eis bei Lagerung im Gefrierschrank zu hart und splitterig (besonders, wenn nur geschlagene vegane Sahne oder Kakaobutter anstelle von veganer weißer Schokolade untergehoben wurde) oder aber es wurde einfach nicht cremig genug.

Mit veganer weißer Schokolade, veganem Schlagsahne- und Joghurtersatz, echter Bourbonvanille sowie Puderzucker ist mir letzten Endes dann doch ein wunderbar sahniges und cremiges Vanilleeis gelungen – selbst bei -18° C und einem kurzen Antauen im Kühlschrank bleibt dieses vegane Vanilleeis ganz zart und luftig. Es erinnert auch sehr an Sahneeis, Milcheis oder Softeis. Und das alles mit nur wenigen Zutaten, ohne Ei und somit natürlich völlig vegan! Nur so weiß ich, was in meinem Eis wirklich drin ist: je nach Produktwahl keinerlei künstliche Zusatzstoffe und vor allem – keine tierischen Produkte!

Der Geschmack dieses Vanilleeises hängt letztlich natürlich sehr stark von den verwendeten Produkten ab. Nicht jede vegane weiße Schokolade schmeckt neutral und ausgewogen. Nicht jede vegane Schlagsahne hat eine angenehme Konsistenz und hinterlässt ein sahniges Mundgefühl. Nicht jeder vegane Naturjoghurt kommt mild-säuerlich und ohne Nachgeschmack daher. Und nicht jede Bourbonvanille ist geschmacksintensiv und saftig. Puderzucker hingegen – auch der aus Rohrzucker von Alnatura, aus Rohrohrzucker von Naturata oder aus Rohrohrzucker mit Tapiokastärke von Biovegan – ist in der Regel geschmacksneutral und sorgt für mehr Cremigkeit und die perfekte Süße. Ich bin kein Verfechter von Zuckeraustausch- bzw. Süßstoffen. Puderzucker aus Erythrit oder Xylit beispielsweise vertrage ich gar nicht – selbst bei niedriger Dosierung wirkt er abführend und blähend; zudem missfällt mir das kühlende Mundgefühl. Außerdem bin ich der Meinung, dass es sich – in Maßen genossen – auch mit Zuckerkonsum wunderbar gesund, ausgewogen und abwechslungsreich leben lässt. Die von mir verwendeten Produkte habe ich deshalb sorgsam ausgewählt.

Wer auf Soja verzichten möchte, ersetzt den veganen Joghurt einfach durch Mandel-, Kokos- oder Lupinenjoghurt und achtet bei der veganen weißen Schokolade darauf, dass diese kein Sojalezithin enthält. Damit wäre dieses vegane Vanilleeis komplett sojafrei.

Das Eis ist – trotz der langen Kühlzeit – ganz einfach und schnell zubereitet, ob mit oder ohne Eismaschine. Dennoch, das Warten lohnt sich – versprochen  !

Mit all diesen Vorzügen dient dieses Vanilleeis – mit oder ohne Bourbonvanille, mit oder ohne Eismaschine – als Grundrezept bzw. Ausgangsrezept und damit als Basis für fast alle meine veganen Eiscremesorten wie veganes Stracciatella-Eis, veganes Kaffee-Eis und veganes Erdbeereis – oder als Karamelleis verquirlt mit meiner leckeren veganen Karamellsauce. Ganz einfach und schnell gemacht. Probiert es aus, ihr werdet begeistert sein!

Damit euch dieses Rezept auch garantiert gelingt, findet ihr in diesem Rezept eine Zutatenliste und bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Abhaken sowie ergänzend hierzu weiterführende Infos zu den in diesem Rezept verwendeten Produkten, hilfreiche Tipps, eine Übersicht über die benötigten Küchenhelfer und Angaben zu den Nährwerten.

Veganes Vanilleeis © voll veggie!

Supercremiges veganes Vanilleeis – mit oder ohne Eismaschine

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Vanilleeis geht immer und ist wohl der Klassiker schlechthin! Und diese vegane Variante erst recht, denn mit oder ohne Eismaschine wird dieses vegane Vanilleeis wunderbar cremig und herrlich luftig und bleibt auch nach dem Einfrieren richtig schön zart – und das alles ganz ohne Milch- und Eiprodukte. Vegan eben! Und so sahnig wie gekauftes Eis.
Gericht: Eiscremes
Land & Region: Deutsch
Keyword: vegan
Level: leicht
Ergibt: ca. 900 g
Kühlen: 12 Std.
Kalorien:136kcal
Vorbereiten5 Min.
Kochen/Backen10 Min.
Zubereiten1 Std.
Gesamt1 Std. 15 Min.
Menge: 16 Kugeln

Zutaten

  • 200 g vegane Schokolade, weiß
  • 400 ml vegane Schlagsahne
  • 2 Stück Vanilleschote/n - Mark davon
  • 80 g Puderzucker
  • 120 g veganer Naturjoghurt - ungesüßt

Schritte

  • Die vegane weiße Schokolade in grobe Stücke schneiden oder brechen. Den veganen Sahneersatz in einem kleinen Topf langsam aufkochen.
    Sahneersatz für veganes Vanilleeis aufkochen © voll veggie!
  • Währenddessen die Vanilleschoten längs aufschneiden, das Mark herauskratzen und mit einem Schneebesen vorsichtig unter die Sahne rühren.
    Vanilleschote längs aufschneiden © voll veggie!
  • Den Herd ausschalten und den Topf vom Herd nehmen. Die Schokolade portionsweise unterrühren und langsam schmelzen lassen.
    Weiße Schokolade für veganes Vanilleeis schmelzen © voll veggie!
  • Den Puderzucker einrühren, bis er sich aufgelöst hat. Etwas abkühlen lassen.
    Puderzucker für veganes Vanilleeis einrühren © voll veggie!
  • Den veganen Joghurt vorsichtig unterrühren und die Masse bei Zimmertemperatur auskühlen lassen; dabei immer mal wieder umrühren.
    Joghurtersatz für veganes Vanilleeis unterrühren © voll veggie!
  • Nun die fertige und abgekühlte Eismasse in eine hohe Schüssel mit Deckel umfüllen (ich nehme dafür immer eine Sahnerühr- bzw. Quirlschüssel mit Deckel), abdecken und mind. 12 Std., am besten über Nacht, in den Kühlschrank stellen, sodass sie gut durchkühlen kann (die Masse kann später je nach Zutat leicht mayonnaiseartig aussehen). Jetzt ist die Eismasse fertig für die Weiterverarbeitung – mit oder ohne Eismaschine.
    Veganes Vanilleeis Masse umfüllen © voll veggie!

Mit Eismaschine

  • Bei Bedarf den Behälter kurz vor der Zubereitung für etwa 1 Std. in den Gefrierschrank stellen, dann gefriert die Eismasse in der Eismaschine schneller. Anschließend je nach Maschine für ca. 30 Min. (je nach Gerät) in die Eismaschine geben. Durch das ständige Rühren wird Luft durch die Eismasse gehoben und das Eis wird wunderbar cremig und luftig.
    Cremiges veganes Vanilleeis in der Eismaschine © voll veggie!
  • Danach die Eismasse in eine vorgekühlte flache Gefrierdose mit Deckel füllen und in den Gefrierschrank stellen. Besonders cremig wird dieses Vanilleeis, wenn man es vor dem Servieren im Kühlschrank ca. 10 Min. oder nach Bedarf antauen lässt.
    Cremig-zartes Vanilleeis vegan © voll veggie!

Ohne Eismaschine

  • Natürlich kann das Eis auch ohne Eismaschine hergestellt werden. Dafür die durchgekühlte Eismasse in eine vorgekühlte flache Gefrierdose mit Deckel füllen und in den Gefrierschrank stellen.
    Veganes Vanilleeis – Zubereitung ohne Eismaschine © voll veggie!
  • Nun etwa alle 30 Min. mit einem Esslöffel vom Rand ausgehend gut durchrühren, um regelmäßig Luft unterzuschlagen, was sonst die Eismaschine übernimmt. So wird es allerdings einige Stunden dauern, bis das Eis verzehrfertig ist.
    Veganes Vanilleeis ohne Eismaschine gut durchrühren © voll veggie!
  • Die fertige Eismasse abgedeckt wieder in den Gefrierschrank stellen und vollständig gefrieren lassen. Besonders cremig wird dieses Vanilleeis, wenn man es vor dem Servieren im Kühlschrank ca. 10 Min. oder nach Bedarf antauen lässt.
    Fertiges veganes Vanilleeis ohne Eismaschine © voll veggie!

TIPPS & HINWEISE IM ÜBERBLICK

Verwendete Produkte

  • Vegane weiße Schokolade „White Choc“ von Sweet William
  • Veganer Schlagsahneersatz „Universelle Schlagcreme" von Schlagfix
  • Biovanilleschoten von Azafran
  • Biopuderzucker aus Rohrohrzucker von Naturata
  • Veganer Joghurt „Soja Joghurtalternative Natur Ungesüßt“ von Provamel

Tipps

Inhaltsübersicht:
1. Eiscreme ohne Ei – geht das?
2. Sojafreies Vanilleeis
3. Vegane weiße Schokolade
4. Der optimale Sahneersatz
5. Puderzucker für mehr Cremigkeit
6. Die perfekten Vanilleschoten
7. Zubereitung mit Eismaschine
8. Wie lange hält sich selbst gemachte Eiscreme?
  1. Eiscreme ohne Ei – geht das?
    Und ob! Zunächst sollte man wissen, wozu Eier bzw. Eigelbe in Eiscreme überhaupt dienen. Nun, Eier bzw. Eigelbe dienen in erster Linie als Emulgator und Bindemittel. Emulgatoren sorgen dafür, dass zwei nicht mischbare Stoffe wie Wasser und Öl bzw. Fett sich verbinden. Hierfür sorgt das Lezithin (fachsprachlich Lecithin) im Eigelb. Aber es gibt auch vegane Alternativen: Sojalezithin und Sonnenblumenlezithin (beide gelistet unter der europäischen Zulassungsnummer E 322 Lecithin), Johannisbrotkernmehl (E 410), Xanthan (E 415) sowie Guarkernmehl (E 412), um einige zu nennen.
    Die in diesem veganen Vanilleeis verwendete vegane weiße Schokolade sorgt mit dem darin enthaltenen Lezithin und der Kakaobutter für perfekte Cremigkeit und Stabilität. Kakaobutter allein – ich habe die „Kakaobutter mild" von Rapunzel verwendet – lässt dieses Vanilleeis wiederum sehr hart werden, da es sich nicht komplett mit dem Sahne-Zucker-Joghurt-Gemisch verbindet und ausflockt. Unter Zugabe von ein wenig Johannisbrotkernmehl (z. B. von Biovegan) wird das Eis etwas cremiger, aber nicht so cremig und geschmackvoll wie unter Beigabe von veganer weißer Schokolade.
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  2. Sojafreies Vanilleeis
    Wer bei diesem Vanilleeis gänzlich auf Soja verzichten möchte, ersetzt den Pflanzenjoghurt einfach durch Mandel-, Kokos- oder Lupinenjoghurt und achtet bei der veganen weißen Schokolade darauf, dass diese kein Sojalezithin enthält (siehe Tipp 3). Damit wäre dieses Vanilleeis komplett sojafrei.
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  3. Vegane weiße Schokolade
    Vegane weiße Schokolade ist oftmals eher echte Geschmacks­sache. Inzwischen gibt es aber eine große Auswahl an veganen weißen Schokoladen, die allesamt eine wunderbare Alternative zur herkömmlichen weißen Schokolade mit Milchpulver bieten:
    - Bonvita „Rice Milk White Bar"
    - CarpeBio (Frankonia) „Mandello“
    - Frankonia „blonde VEGAN“
    - iChoc „White Vanilla"
    - Plamil „Organic Dairy Free Alternative to White Chocolate“
    - Sweet William „White Choc"
    - Vantastic Foods „Schakalode Kuvertüre-Buttons weiß“
    - Zotter „Glühbirnchen Reis weiß Couverture“
    Die vegane weiße Schokolade „White Choc" von Sweet William, Australien ist bisher die mildeste und geschmackintensivste, aber gleichzeitig auch -neutralste weiße vegane Schokolade, die ich bisher probiert habe. Sie enthält Rohrzucker, Kakaobutter, Tapiokamehl, Sojamehl, Inulin, die Emulgatoren Sonnenblumenlezithin und E 476 (Polyglycerin) sowie natürliche Aromen. Damit enthält sie keine Inhaltsstoffe mit störendem Nachgeschmack wie etwa Reisdrinkpulver. Zudem enthält diese weiße Schokolade keine echte Vanille, sodass die in diesem Vanilleeisrezept separat zugefügte Bourbonvanille geschmacklich und optisch schön zur Geltung kommt. Sie hat eine angenehm helle Farbe und kommt letztlich „echter" weißer Schokolade sehr, sehr nahe. Perfekt zum Einfach-so-Naschen.
    Auch die vegane weiße Bioschokolade „blonde VEGAN“ von Frankonia (mit Reispulver) schmeckt mit der darin enthaltenen Mandel- und Haselnusspaste recht mild mit nur leichtem Nachgeschmack. Im Gegensatz zu anderen veganen weißen Schokoladensorten hat die „blonde VEGAN“ allerdings eine etwas dunklere, eher bräunliche Farbe. Übrigens: Im Discounter Penny gibt es unter der Eigenmarke Naturgut – neben „Vegane Helle“ und „Vegane Helle mit Haselnüssen“ – die weiße vegane Schokolade „Vegane Blonde“, die ebenfalls von Frankonia hergestellt wird. Die veganen Tafeln von CarpeBio stammen auch aus dem Hause Frankonia.
    Die weißen „Schakalode Kuvertüre-Buttons“ von Vantastic Foods enthalten kein Reispulver aus Reissirup, Reisstärke und Reismehl, dafür aber feinen Mandelgrieß. Sie sind damit ebenfalls recht mild im Geschmack und haben eine angenehm helle Farbe.
    Wer unter Allergien oder Unverträglichkeiten leidet, der sollte auf die vegane weiße Schokolade von „White Vanilla" von iChoc, „Organic Dairy Free Alternative to White Chocolate“ von Plamil oder „Rice Milk White Bar" von Bonvita zurückgreifen, denn diese enthalten weder Sojalezithin noch Mandeln und Haselnüsse. Zudem sind diese weißen veganen Schokoladensorten fast genauso hell wie herkömmliche weiße Schokolade mit Milchpulver.
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  4. Der optimale Sahneersatz
    Für den veganen Schlagsahneersatz bevorzuge ich die rein pflanzliche Sahnealternative ohne Soja „Universelle Schlagcreme“ von Schlagfix. Diese ist sehr angenehm im Geschmack und nicht so sojalastig wie beispielsweise „Soja Cuisine“ von Provamel oder „CreSoy Cuisine“ von Natumi. Im Übrigen lässt sie sich auch viel besser und schneller aufschlagen.
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  5. Puderzucker für mehr Cremigkeit
    Je feiner der Zucker und somit die Zuckerkristalle, desto cremiger wird am Ende die Eiscreme. Denn – der zugesetzte Zucker beeinflusst die Konsistenz der fertigen Eiscreme erheblich. So würde sich herkömmlicher grober Haushaltszucker nur langsam in der Eismasse auflösen und die Eiscreme durch die großen Zuckerkristalle hart werden lassen. Deshalb eignet sich herkömmlicher Puderzucker – auch der aus Rohrzucker von Alnatura, aus Rohrohrzucker von Naturata oder aus Rohrohrzucker mit Tapiokastärke von Biovegan – oder sehr feiner Zucker mit besonders feinen Kristallen wie „Feinster Zucker“, „Fein Zucker“ oder „Feinster Back Zucker“ von Südzucker, „Unser Feinster“ von SweetFamily (Nordzucker) oder „Rohrzucker fein, unraffiniert“ von Seeberger bestens für die Herstellung von Eiscreme. Wenn es doch normaler Haushaltszucker sein soll, diesen dann am besten zuvor in etwas heißem Wasser auflösen, abkühlen lassen und zur Eismasse geben.
    Aber auch die eingesetzte Menge des Zuckers ist entscheidend für die Konsistenz: Je mehr Zucker in der Eiscreme enthalten ist, umso cremiger wird sie schließlich. Doch Vorsicht: Ein Zuviel an Zucker wiederum hindert das Eis am Gefrieren – und die Eiscreme wird einfach nicht fest.
    Ich bin übrigens kein Verfechter von Zuckeraustausch- bzw. Süßstoffen. Puderzucker aus Erythrit oder Xylit beispielsweise vertrage ich gar nicht – selbst bei niedriger Dosierung wirkt er abführend und blähend; zudem missfällt mir das kühlende Mundgefühl. Außerdem bin ich der Meinung, dass es sich – in Maßen genossen – auch mit Zuckerkonsum wunderbar gesund, ausgewogen und abwechslungsreich leben lässt.
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  6. Die perfekten Vanilleschoten
    Ich bevorzuge Vanilleschoten in Bioqualität. Diese sind zwar etwas teurer, jedoch wesentlich saftiger und intensiver im Geschmack als die günstigen Vanilleschoten aus dem Discounter oder Supermarkt. Daher hier lieber auf Biovanilleschoten von Alnatura, Lebensbaum, Rapunzel, Naturata oder RUF zurückgreifen. Auch die Bourbon- sowie die Tahiti- oder Südsee-Vanilleschoten von Azafran – in Nichtbioqualität – sind sehr hochwertig und saftig und daher ebenfalls äußerst empfehlenswert.
    Das Mark einer Vanilleschote kann zwar durch gemahlene Vanille, Vanille- bzw. Vanillinzucker, Backaroma oder sogenannte Vanilleessenzen, -extrakten und -pasten (zum Beispiel aus gemahlenen Vanilleschoten, Wasser, Alkohol, Zucker, Aromen und Verdickungsmitteln) problemlos ersetzt werden, doch hocharomatische echte Vanille ist im Grunde durch nichts zu toppen.
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  7. Zubereitung mit Eismaschine
    Um eine cremige Eiscreme zu erhalten, ist es wichtig, die Ausgangsmasse ständig zu rühren, um Luft unterzuschlagen und so die Eiskristalle klein zu halten, denn große Eiskristalle machen das Eis hart. Für all meine Eiscremerezepte verwende ich daher eine elektrische Eismaschine mit Gefrierbehälter, also ohne Kompressor (Krups GVS241 Perfect Mix 9000). Der Behälter fasst 1,6 Liter für 1 Liter fertige Eiscreme – die perfekte Menge für die Vorratshaltung für 2 Personen.
    Mit dieser Maschine dauert es etwa 30 Minuten, bis das Eis schön luftig-cremig und verzehrfertig ist. Falls das Eis noch zu weich sein sollte, einfach noch einige Zeit in den Gefrierschank stellen. Hierfür am besten die Eismasse in vorgekühlte Behälter einfüllen.
    Natürlich gelingt dieses Eis – wie in der Anleitung beschrieben – auch ohne Eismaschine, dann kann es allerdings einige Stunden dauern, bis das Eis verzehrfertig ist. Wichtig hierbei ist ebenfalls das regelmäßige und kräftige Rühren, denn große Eiskristalle entstehen eben durch das fehlende Aufschlagen von Luft durch ständige Bewegung – sowohl während der manuellen Einarbeitung als auch in der Eismaschine.
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  8. Wie lange hält sich selbst gemachte Eiscreme?
    Da es sich bei diesem Vanilleeis um vegane Eiscreme handelt und somit keine Eier oder sonstige tierische Produkte, sondern nur haltbare Lebensmittel sowie Zucker, der zusätzlich konserviert, verwendet werden, lässt sich dieses Eis prima 3 Monate im Gefrierschrank aufbewahren, ohne an Geschmack oder Konsistenz einzubüßen.
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Benötigte Küchenhelfer

  • 1 Küchenwaage
  • 1 Schneidebrett
  • 1 kleines Küchenmesser
  • 1 kleiner Kochtopf (Ø ca. 18 cm/2 Ltr.)
  • 1 Schneebesen
  • 1 Esslöffel
  • ohne Eismaschine: 1 Sahnerühr- bzw. Quirlschüssel mit Deckel oder Folie
  • mit Eismaschine: 1 elektr. Eismaschine
  • 1 Gefrierdose mit Deckel (mind. 1 Ltr.), am besten vorgekühlt
  • 1 Eisportionierer

Nährwerte

Portionsgröße: 50g / 1 Kugel | Kalorien: 136kcal | Kohlenhydrate: 14.7g | Eiweiß: 0.8g | Fett: 8.1g | Gesättigte Fette: 6.2g | Cholesterin: 0mg | Natrium: 29.5mg | Ballaststoffe: 0.1g | Zucker: 10.3g
Rezept ausprobiert?Erwähne @vollveggie oder tagge #vollveggie!

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4 Kommentare
  1. Heike says:

    Ich lebe zwar nicht vegan, möchte aber vermehrt auf tierische Produkte verzichten. Außerdem finde ich Eier in Eis nicht wirklich prickelnd, für meine Kinder erst recht nicht. Zum Glück bin ich auf dieses Vanilleeis Rezept gestoßen. Ich habe nun schon einige Eiscremes ohne Ei, aber auch vegan ausprobiert und muss sagen das ist echt das weltbeste vegane Vanilleeis! Es ist wirklich richtig schön cremig und vanillig. Und die Zubereitung echt easy. Das wird jetzt unser Lieblingseis, nie wieder Gekauftes. Danke an Euch vollveggie! Von uns gibts 5*****
    Gruß Heike mit Marie und Lena

    Antworten
    • voll veggie! says:

      Liebe Heike,

      das ist ein echt lieber Kommentar. Lieben Dank dafür! Es ist immer wieder schön zu lesen, dass auch Nichtveganer – aus welchen Gründen auch immer – vermehrt auf tierische Produkte verzichten möchten. Und wenn es dann noch schmeckt und Freude macht, dann ist das Ziel erreicht. Vielleicht findet Ihr ja noch mehr leckere Rezepte auf unserer Website.

      Alles Liebe für Euch!
      voll veggie!

      Antworten
  2. Nancy says:

    Hallo,

    ich möchte demnächst das erste mal dieses Rezept ausprobieren, leider ohne Eismaschine. Kann ich die Eismasse auch einfärben, um ein Regenbogeneis zu erhalten?

    Liebe Grüße

    Antworten
    • voll veggie! says:

      Liebe Nancy,

      vielen Dank für Deine Anfrage.

      Das sollte funktionieren. Allerdings solltest Du zum Einfärben der Eismasse fettlösliche Lebensmittelfarben verwenden, da nur diese sich perfekt mit fetthaltigen Massen verbinden.

      Zum Einfärben der Eismasse kannst Du die flüssigen fettlöslichen AZO-freien Lebensmittelfarben von Wohlers Versand, zum Beispiel „AZO-freie Lebensmittelfarbe, Grün“, verwenden, da sich diese perfekt mit fetthaltigen Massen verbindet. Vorsicht: Die rote AZO-freie Lebensmittelfarbe enthält den Farbstoff E 120 (Karmin) und ist somit NICHT vegan!

      Auch die pulverförmigen fettlöslichen Lebensmittelfarben von Pati-Versand verbinden sich perfekt mit fetthaltigen Massen. Zudem sind sie in allen Farben vegan; auch in Rot, da hierfür der Farbstoff E 124 (Cochenillerot A) verwendet wird.

      Wir hoffen, wir konnten Dir hiermit weiterhelfen, und wünschen Dir weiterhin viel Spaß auf unserem Blog!

      Liebe Grüße
      Dein Team von voll veggie!

      Antworten

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