Selbst gemachte Pommes aus dem Ofen

  • Knusprige, goldbraune Pommes Frites aus dem Backofen selbst gemacht © voll veggie!
  • Selbst gemachte pommes Frites aus dem Backofen mit Mayo und Ketchup © voll veggie!
  • Selbst gemachte Pommes frites aus dem Backofen mit Mayo und Ketchup © voll veggie!
  • Knusprige, goldbraune Pommes Frites aus dem Backofen selbst gemacht © voll veggie!

Pommes für jeden! Ob nun vegan, vegetarisch oder auch nicht – völlig egal, Pommes frites sind der knusprige Klassiker schlechthin. Mit diesem Rezept geht’s in 7 schnellen Schritten und mit nur 4 Zutaten zu perfekten Pommes aus dem Ofen! Ganz ohne Fritteuse!

Schluss mit einem halbgaren, fetttriefenden kartoffeligen Etwas oder totfrittierten Erdapfelstäbchen ohne Innenleben aus der Pommesbude. Auch ohne Stärke werden diese selbst gemachten Pommes frites außen wunderbar knusprig und innen schön kartoffelig-fluffig, ohne wabbelig oder gummiartig daherzukommen.

Das Besondere und Wichtigste bei diesen selbst gemachten Pommes Frites aus dem Ofen ist: Sie werden gut ausgespült, um die Stärke auszuwaschen, anschließend in kochendem Wasser blanchiert, danach gut trocken getupft und NICHT mit Stärke benetzt.

Bei der Wahl der perfekten Kartoffelsorte scheiden sich die Geister. Wir haben die Pommes frites sowohl mit festkochenden und mehligkochenden als auch mit vorwiegend festkochenden Kartoffeln getestet. Das beste Ergebnis haben wir mit der vorwiegend festkochenden Kartoffelsorte „Laura“ mit roter Schale und tiefgelbem Fruchtfleisch erhalten. Frisch vom Markt erhält man in der Regel ganzjährig die beste Qualität. Bei unserem „Kartoffelhöker“ zum Beispiel gibt es ausschließlich ungepuderte bzw. unbehandelte Kartoffeln ohne keimhemmenden Puder zur Haltbarmachung; sie werden nach der Ernte lediglich kühl gelagert.

Natürlich könnten wir jetzt auch kleine Spielzeuge wie sogenannte Pommesschneider oder „Chips Cutter“ für normale Pommes, Spiralschneider für Spiralpommes oder aber Buntschneidemesser – auch unter Buntmesser, Wellenschneider, Wellenmesser oder „Crinkle Cutter Messer“ bekannt – für Riffelpommes zu Hilfe nehmen. Das wollen wir aber nicht! Auch wenn es sie geben mag, die richtige Pommesform: Wir wollen „stinknormale“ Pommes frites ganz ohne Chichi, bitte!

Mit all unseren Tipps für die perfekten Pommes aus dem Ofen ist die Zubereitung letztlich denkbar einfach und unkompliziert, denn ihr müsst weder die Kartoffeln in heißem Essigwasser einlegen oder mit Stärke benetzen noch benötigt ihr „Spielereien“ wie Pommesschneider oder Wellenmesser.

Als „Pommes Rot-Weiß“ oder „Pommes Schranke“ mit Ketchup und (veganer) Mayo werden diese selbst gemachten Pommes frites aus dem Backofen letztlich zu einem fettarmen (veganen) Highlight. Unverzichtbar zu (veganer) Currywurst, zum (veganen) Burger oder zum (veganen) Steak!

Damit euch dieses Rezept auch garantiert gelingt, findet ihr in diesem Rezept eine Zutatenliste und bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Abhaken sowie ergänzend hierzu weiterführende Infos zu den in diesem Rezept verwendeten Produkten, hilfreiche Tipps, eine Übersicht über die benötigten Küchenhelfer und Angaben zu den Nährwerten.

Selbst gemachte pommes Frites aus dem Backofen mit Mayo und Ketchup © voll veggie!

Selbst gemachte Pommes frites aus dem Ofen – ohne Fritteuse und ohne Pommesschneider

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Pommes für jeden! Ob nun vegan, vegetarisch oder auch nicht – völlig egal, Pommes frites sind der knusprige Klassiker schlechthin. Mit diesem Rezept geht's in 7 schnellen Schritten und mit nur 4 Zutaten zu perfekten Pommes aus dem Ofen! Ganz ohne Fritteuse!
Gericht: Beilagen & Vorspeisen
Land & Region: Deutsch
Keyword: vegan
Level: normal
Kalorien:264kcal
Vorbereiten20 Min.
Kochen/Backen40 Min.
Zubereitung10 Min.
Gesamt1 Std. 10 Min.
Menge: 4 Portionen

Zutaten

  • 1,2 kg Kartoffeln, vorwiegend festkochend - 1,2 kg entsprechen ca. 1 kg
  • Wasser - kochendes
  • 3 EL Pflanzenöl - 1 EL= ca. 10 g
  • 1 TL Salz/Ursalz - 1 TL = ca. 5 g
  • 1 TL Paprikagewürz, edelsüß - 1 TL = ca. 5 g
  • Pommesgewürz - nach Wunsch

Schritte

  • Kartoffeln schälen, mit einem großen Küchenmesser in gleichmäßige etwa 1 cm dicke Stifte schneiden und gut abspülen, bis das Wasser klar ist. Das ist wichtig, um einen Teil der austretenden Stärke auszuwaschen, damit die Pommes knusprig werden.
    Für selbst gemachte Pommes frites Kartoffeln schälen und stifteln © voll veggie!
  • Die Kartoffelstifte in eine große Rührschüssel geben, mit kochendem Wasser auffüllen, bis die Kartoffelstifte komplett bedeckt sind, und etwa 10 Min. vorgaren bzw. blanchieren. Inzwischen den Backofen mit dem Backblech auf 220° C vorheizen.
    Kartoffelstifte für selbst gemachte Pommes frites blanchieren © voll veggie!
  • Nach dem Vorgaren die Kartoffelstifte in einem Sieb gut abtropfen lassen, auf einem sauberen Geschirrtuch ausbreiten und mit Küchenpapier oder dem Geschirrtuch vorsichtig trocken tupfen. Ich schlage dafür immer das Geschirrtuch um, auf dem die Kartoffelstifte liegen, und tupfe sie damit vorsichtig ab.
    Für selbst gemachte Pommes frites Kartoffelstifte gut abspülen und trocken tupfen © voll veggie!
  • In einer großen Rührschüssel Pflanzenöl, Salz und Paprikagewürz vermischen, die Kartoffelstifte hineingeben und gut umrühren.
    Kartoffelstifte für selbst gemachte Pommes frites würzen © voll veggie!
  • Das vorgeheizte Backblech aus dem Ofen nehmen und vorsichtig mit Backpapier belegen. Dann die gewürzten Kartoffelstifte auf dem Backblech so verteilen, dass sie nicht übereinander liegen.
    Kartoffelstifte für selbst gemachte Pommes frites auf dem Backblech verteilen © voll veggie!
  • Nun den Backofen 200° C herunterstellen und die Pommes auf mittlerer Schiene etwa 40 Min. bei 200° C je nach gewünschter Bräune goldgelb bis goldbraun backen. Nach der Hälfte der Zeit – also nach etwa 20 Min. – die Pommes mit einem Pfannenwender vorsichtig wenden, damit sie gleichmäßig garen können. Jeder Ofen heizt anders, daher unbedingt die Gebrauchsanleitung lesen und die Pommes gut im Auge behalten, damit sie nicht zu dunkel werden oder verbrennen.
    Selbst gemachte Pommes frites nach dem ersten Backen wenden © voll veggie!
  • Nach der Garzeit die Pommes in eine Keramikschüssel geben, nach Wunsch mit Pommesgewürz bestreuen und servieren.
    Selbst gemachte Pommes frites bei Bedarf nachwürzen und servieren © voll veggie!

TIPPS & INFOS IM ÜBERBLICK

Verwendete Produkte

  • Vorwiegend festkochende Kartoffeln Sorte „Laura“
  • Bratöl aus Sonnenblumenkernen von Ölmühle Solling
  • manchmal gemischt mit dem leicht erhitzbaren Olivenöl Extra Virgin von Valderrama
  • Salz „Ur-Salz“ von Erntesegen
  • Paprikagewürz „Paprika, edelsüß“ von Bio Wagner (Wagner Gewürze)
  • optional „Pommes-Gewürzsalz“ in Demeter-Qualität von Lebensbaum

Tipps

Inhaltsübersicht:
1. Die perfekte Kartoffelsorte
2. Die richtige Pommesform
3. Husch, raus mit der Stärke – Kartoffelstifte gut abspülen
4. Kartoffelstifte vorgaren – muss das sein?
5. Tupf, tupf! Kartoffelstifte immer gut trocken tupfen
6. Pflanzenöl – alles eine Frage der Qualität
7. Die ideale Gewürzmischung
7. Das optimale Backpapier
8. Kartoffeln und Pommes aufbewahren
  1. Die perfekte Kartoffelsorte
    Bei Kartoffeln wird zwischen Kartoffelsorten und ihren Kocheigenschaften unterschieden. Je nach Kocheigenschaft – festkochend, vorwiegend festkochend und mehligkochend – sowie verwendeter Kartoffelsorte kann der vorhandene Stärkegehalt variieren. Festkochende Kartoffeln haben den geringsten Stärkegehalt, mehligkochende den höchsten; vorwiegend festkochende Kartoffeln liegen mit ihrem Stärkegehalt dazwischen – perfekt für selbst gemachte Pommes frites.
    Wir verwenden ausnahmslos die vorwiegend festkochende Kartoffelsorte „Laura“ mit roter Schale und tiefgelbem Fruchtfleisch, die die Eigenschaften von beiden Sorten vereint und sich somit optimal für selbst gemachte Pommes frites geeignet.
    Frisch vom Markt erhält man in der Regel ganzjährig die beste Qualität. Bei unserem „Kartoffelhöker“ beispielsweise werden nur ungepuderte bzw. unbehandelte Kartoffeln angeboten, die nach der Ernte lediglich kühl gelagert werden, um sie lagerfähig zu machen. Sie werden aus Gründen der Haltbarmachung nicht mit keim- und schimmelhemmendem Puder bzw. Mittel wie Imazalil oder Thiabendazol behandelt. Chlorpropham ist als Keimhemmer übrigens nicht mehr zugelassen; die Zulassung lief Ende Juli 2019 aus, es besteht aber eine Aufbrauchfrist bis zum 8. Oktober 2020. Bei konventionell angebauten Kartoffeln aus dem Discounter oder Supermarkt sind keim- und schimmelhemmende Mittel zulässig und an dem Hinweis „nach der Ernte behandelt“ erkennbar. Am besten also gleich nur Kartoffeln beim Händler eures Vertrauens, Biokartoffeln oder auch Frühkartoffeln, da diese nicht lagerfähig sind, kaufen.
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  2. Die richtige Pommesform
    Natürlich könnten wir jetzt kleine Spielzeuge wie sogenannte Pommesschneider oder „Chips Cutter“ für normale Pommes, Spiralschneider für Spiralpommes oder aber Buntschneidemesser – auch unter Buntmesser, Wellenschneider, Wellenmesser oder „Crinkle Cutter Messer“ bekannt – für Riffelpommes zu Hilfe nehmen. Das wollen wir aber nicht! Wir wollen ganz normale, klassische Pommes frites ohne Chichi!
    Daher möglichst große Kartoffeln einfach nur schälen und mit einem großen Küchenmesser in gleichmäßige etwa 1 cm dicke Stifte schneiden. Dafür die Kartoffeln halbieren, die Hälften wiederum in 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese dann ebenfalls in 1 cm dicke Stifte schneiden. Mit dünnen Stiften werden die Pommes frites außen und innen besonders knusprig, bei dickeren Stiften dagegen bleiben sie innen eher saftig und fluffig. Kartoffelstifte in der Stärke von etwa 1 cm sind daher perfekt. Je größer die Kartoffeln sind, desto gleichmäßiger lassen sie sich übrigens schneiden. Perfekt ist eine Länge von etwa 8–10 cm. Zudem werden die Pommes allesamt schön einheitlich kross, wenn die Stifte möglichst gleichmäßig geschnitten werden.
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  3. Husch, raus mit der Stärke – Kartoffelstifte gut abspülen
    Nach dem Stifteln zu Pommes sollten die Kartoffelstifte gut abgespült werden, bis das Wasser klar ist. Das ist wichtig, um einen Teil der nun austretenden Stärke auszuwaschen, damit die Pommes später beim Backen schön knusprig werden. Je nach Kocheigenschaft – festkochend, vorwiegend festkochend und mehligkochend – sowie verwendeter Kartoffelsorte kann der vorhandene Stärkegehalt variieren. Festkochende Kartoffeln haben den geringsten Stärkegehalt, mehligkochende den höchsten; vorwiegend festkochende Kartoffeln liegen mit ihrem Stärkegehalt dazwischen – perfekt für selbst gemachte Pommes frites.
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  4. Kartoffelstifte vorgaren – muss das sein?
    Etwas Stärke benötigen die Kartoffeln schon, um später schön knusprig zu werden. Ein langes Verweilen in kaltem Wasser würde aber nur noch mehr Stärke herauslösen. Durch das Vorgaren bzw. Blanchieren in kochendem Wasser wird daher nicht nur die Stärke der Kartoffeln eingeschlossen, was die Pommes später schön knusprig macht. Gleichzeitig verkürzt es auch die Backzeit. Auch hier gilt: Je nach Kocheigenschaft – festkochend, vorwiegend festkochend und mehligkochend – sowie verwendeter Kartoffelsorte kann der vohandene Stärkegehalt variieren. Festkochende Kartoffeln haben den geringsten Stärkegehalt, mehligkochende den höchsten; vorwiegend festkochende Kartoffeln liegen mit ihrem Stärkegehalt dazwischen.
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  5. Tupf, tupf! Kartoffelstifte immer gut trocken tupfen
    Nach dem Vorgaren bzw. Blanchieren die Kartoffelstifte in einem Sieb gut abtropfen lassen, auf einem sauberen Geschirrtuch ausbreiten und mit Küchenpapier oder dem Geschirrtuch vorsichtig abtupfen. Ich schlage dafür immer das Geschirrtuch um, auf dem die Pommes liegen, und tupfe damit vorsichtig die Kartoffelstifte ab. Das Abtupfen nimmt die letzte Stärke von den Kartoffelstiften und saugt die Restfeuchtigkeit auf; so können die Kartoffelstifte das Pflanzenöl und die Gewürze perfekt aufnehmen und die Pommes werden außen schön knusprig und innen wunderbar kartoffelig-weich.
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  6. Pflanzenöl – alles eine Frage der Qualität
    Ich möchte die „Ölpanscherei“ nicht unterstützen und verwende möglichst hochqualitative und reine Speiseöle; billige Öle aus dem Discounter kommen für mich nicht infrage. Lebensmitteltechnisch ist die Extraktion mit Lösungsmitteln und die Raffination von Speiseölen nämlich durchaus zugelassen – bei über 70 Prozent der in den Discountern und Supermärkten angebotenen Speiseölen ist das tatsächlich der Fall! Für meine herzhaften Gerichte bevorzuge ich daher zwei Pflanzenöl-Variationen, sofern sie sich geschmacklich mit dem Rezept kombinieren lassen:
    Zum einen kombiniere ich hitzestabile Pflanzenöle mit extranativen, meist nur leicht erhitzbaren Olivenölen. Zum Einsatz kommt hier entweder das hitzestabile Bratöl aus High-Oleic-Sonnen­blumen­kernen in Bioqualität der Ölmöhle Sölling mit etwa 48 mg Vitamin E pro 100 g oder das hitzestabile reine Rapsöl von purea® aus der Teutoburger Ölmühle. Dieses wird weder mit Hexan, Natronlauge und Phosphorsäure noch mit Aluminiumsilikat und Aktivkohle chemisch bearbeitet; es wird lediglich sanft geschält, kalt gepresst und mild gedämpft.
    Diese mische ich dann entweder mit dem leicht erhitzbaren Olivenöl Extra Virgin aus spanischen Oliven der Sorte Ocal in Bioqualität des Familien­unternehmens Valderrama. Die 500-ml-Flasche kostet 17,90 Euro. Oder aber ich mische sie mit dem leicht erhitzbaren Olivenöl Nativ Extra aus griechischen Bio-Oliven der Sorte Koroneiki von Vita Verde Naturkost. Die 250-ml-Flasche kostet 7,50 Euro, die 500-ml-Flasche 12,90 Euro. Diese beiden Olivenöle sind – trotz der eigentlich typischen Geschmacks- und Qualitätsmerkmale – wunderbar mild und fruchtig und schmecken weder bitter noch kratzig. Das macht jedes Gericht zu einem wahren Hochgenuss.
    Zum anderen verwende ich gern die Albaöl® Olive Rapsöl-Olivenöl-Zubereitung. Es besteht aus schwedischem Rapsöl, 30 % spanischem nativem Olivenöl extra aus 1. Pressung sowie aus dem Emulgator Zitronensäureester von Mono- und Diglyceriden aus Speisefettsäuren. Der in diesem Rapsöl zum Einsatz kommende Raps wird ausschließlich in Schweden angebaut, ist naturbelassen und nicht genmanipuliert. Das Öl ist frei von Cholesterin, Laktose, Gluten, Kochsalz und natürlich frei von tierischen Inhaltsstoffen und somit vegan. Bereits 1 Esslöffel (etwa 10 g) enthalten ca. 6,8 g einfach ungesättigte Fettsäuren und rund 2,3 g mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Mit rund 0,7 g pro Esslöffel ist Albaöl® Olive zudem ausgesprochen reich an der essenziellem Alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure) und deckt damit nahezu den größten Teil des empfohlenen Tagesbedarfes von 1–1,3 g für Erwachsene.
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  7. Die ideale Gewürzmischung
    Zugegeben – die Zubereitung von perfekten Pommes frites braucht nicht viel an Gewürzen. Hochwertiges Pflanzenöl kombiniert mit wertvollem (Ur-)Salz und feiner edelsüßer Paprika – mehr braucht es nicht für diese wunderbar knusprigen Pommes frites.
    Optional lassen sich diese selbst gemachten Ofenpommes nach dem Backen auch prima mit Pommes­gewürz­salzen in Bioqualität wie das von Lebensbaum und Azafran oder herkömmliche Gewürzsalze wie das von Ostmann und Fuchs verfeinern.
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  8. Das optimale Backpapier
    Pommes frites fetten beim Ausbacken durch das zugesetzte Pflanzenöl sehr stark. In der Regel genügt ganz normales Backpapier, das auch zum Backen von Plätzchen verwendet wird. Das „Cross & Frit® Papier“ von Toppits wurde speziell für fetthaltige Backofensnacks wie Pommes frites und Ofenkartoffeln konzipiert. Es saugt Fett und Feuchtigkeit besonders gut auf und macht die Pommes dadurch besonders knusprig.
    Bei der Wahl des perfekten Backpapieres sollte aber unbedingt auf die vom Hersteller vorgegebene Maximaltemperatur geachtet werden. Üblicherweise liegt diese bei 220° C; sogenannte Dauerbackfolien, Grill- oder Ofenmatten hingegen sind hitzebständig bis 260° C. Gründe für die begrenzte Hintzebständigkeit von herkömmlichen Backpapier sind die mögliche Freisetzung von unerwünschten Schadstoffen sowie die Entzündung des Backpapieres, sollte der Ofen höher heizen als er tatsächlich anzeigt.
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  9. Kartoffeln und Pommes aufbewahren
    Keine Frage: selbst gemachte Pommes frites aus dem Ofen schmecken frisch einfach immer noch am besten. Fertige Backofenpommes jedoch eignen sich nicht zum Einfrieren; nach dem Auftauen werden sie einfach nur matschig und ungenießbar. Lediglich vorfrittierte können nach dem Auskühlen eingefroren werden; so wurde es früher bei uns zu Hause immer gemacht.
    Solltet ihr die doppelte Portion Pommes machen wollen, dann könnt ihr die rohen Kartoffelstäbchen nach dem Abspülen und vor dem Vorgaren in einer große Rührschüssel geben, mit Frischhaltefolie abdecken und bis zum Backen im Kühlschrank lagern; so werden sie durch den Sauerstoffmangel nicht braun. Geschälte Kartoffeln werden nämlich nur dann braun, wenn sie mit Sauerstoff in Kontakt kommen.
    Wer schon einmal versucht hat, Kartoffeln einzufrieren, wird schnell bemerken, dass sie nach dem Auftauen ungenießbar werden. Durch das Auftauen werden die Kartoffeln nämlich – trotz Gefrierbehälter und schonendem Auftauen im Kühlschrank – braun, erhalten eine wabbelige bis matschige Konsistenz und verlieren Flüssigkeit, die typischerweise beim Auftauen entsteht. Zudem wird die Stärke beim Einfrieren zu Zucker umgewandelt und das macht die Kartoffeln übertrieben süß. Daher rohe Kartoffeln aber bitte niemals einfrieren!
    Tipp von unserem Kartoffelmann: Frische Kartoffeln im Stoffbeutel im Gemüsefach des Kühlschrankes zwischen 5° und 10° C aufbewahren; das verhindert das schnelle Keimen. Auch hier gilt aber: Nicht zu kalt, da sich die Stärke in den Kartoffeln ebenfalls in Zucker umwandelt.
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Benötigte Küchenhelfer

  • 1 Küchenwaage
  • 1 Sparschäler
  • 1 großes Schneidebrett
  • 1 großes Küchenmesser
  • 1 Küchensieb/Durchschlag
  • 1 große Rührschüssel
  • 1 Backblech
  • 1 Wasserkocher
  • 1 Geschirrtuch
  • 1 kleines Schüsselchen
  • 1 Esslöffel
  • 1 Lage Backpapier
  • 1 Pfannenwender
  • 1 Keramikschüssel

Nährwerte

Portionsgröße: 250g | Kalorien: 264kcal | Kohlenhydrate: 37.4g | Eiweiß: 5.2g | Fett: 7.9g | Gesättigte Fette: 0.8g | Cholesterin: 0mg | Natrium: 500.4mg | Ballaststoffe: 6g | Zucker: 2.2g
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