Ursalz von Erntesegen

Erntesegen Ursalz © voll veggie!

Salz ist nicht per se ungesund; im Gegenteil, unser Körper benötigt sogar Salz bzw. Natrium – hochwertig und in Maßen – unter anderem für den Knochenaufbau und das Nervensystem. Ein Zuviel hingegen kann Krankheiten wie Bluthochdruck begünstigen.

Während es sich bei herkömmlichem, jodiertem Salz aus dem Supermarkt allerdings um (günstiges) industriell gefertigtes, raffiniertes Salz handelt und außer Natriumchlorid alle natürlichen Bestandteile herausgefiltert werden, enthält naturbelassenes Ursalz bzw. Steinsalz noch viele wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente.

Wertvolle Alternative zu konventionellem Kochsalz

Das naturbelassene „Ur-Salz“ von Erntesegen ist Steinsalz aus dem Urmeer, das vor gut 220 Millionen Jahren aufgrund von Klimaveränderungen austrocknete. Durch Erdverschiebungen – und somit geschützt vor äußeren Umwelteinflüssen – gelang das Steinsalz tief unter die Erdoberfläche, wo es heute – in deutschen unterirdischen Stollen – in mehreren hundert Metern lagert. Dort wird es abgebaut, mechanisch zerkleinert und auf verschiedene Größen vermahlen. Durch diese unterschiedlichen Körnungsqualitäten – fein zum herkömmlichen Würzen (z. B. für die „berühmte“ Prise) und grob für die Salzmühle (z. B. über Tomate/veganem Mozzarella) – lässt es sich vielseitig einsetzen.

Auf den Inhalt kommt es an

Das Steinsalz von Erntesegen ist unbehandelt und frei von Zusätzen. Es enthält demnach keine Farbstoffe und Konservierungsmittel, keine zugesetzten Aromen und keine modifizierten Stärken – und somit auch keine Rieselhilfen und kein zugesetztes Jod oder Fluorid.

Während aus dem günstigen industriell gefertigten und raffinierten Salz aus dem Supermarkt oder Discounter alle natürlichen Bestandteile herausgefiltert werden, enthält dieses Ursalz sowohl wichtige Mineralien wie Kalzium, Kalium und Magnesium als auch Spurenelemente wie Eisen, Zink, Jod und Fluor und damit etwa 1,2 Prozent Mineralien und Spurenelemente.

Das macht dieses Ursalz besonders wertvoll.

In der Ausgabe 04/2004 des Verbrauchermagazins „ÖKO-TEST“ wurde dieses Salz (in der 400-g-Dose) sogar mit der Note „sehr gut“ ausgezeichnet.

Für Liebhaber von Gewürzsalzen gibt es dieses Steinsalz übrigens auch mit den Kräutern Petersilie, Majoran, Basilikum, Liebstöckel, Thymian, Bohnenkraut und Rosmarin aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft (kontrolliert durch DE-ÖKO-001) verfeinert. Als Trennmittel enthält es Calciumcarbonat (E 170). Calciumcarbonat ist unbedenklich und auch für Biolebensmittel zugelassen. Es wird sowohl aus natürlichen Vorkommen wie Kalkstein gewonnen als auch synthetisch hergestellt. Allerdings kann es auch aus Schalen von Muscheln und Krebstieren bestehen und ist dann jedoch nicht mehr vegan. Als Zusatzstoff in der Lebensmittelindustrie wird Calciumcarbonat als Rieselhilfe bzw. Trennmittel, weißer Farbstoff (CI 77220) und Säuerungsmittel eingesetzt.

Mehr als nur ein Salz

Salz gehört wie Pfeffer und Zucker zur Grundausstattung und darf in der Vorratskammer auf keinen Fall fehlen. Aber Salz ist nicht nur zum Würzen da!

So unterstützt dieses Steinsalz zum Beispiel als Nasenspülung mithilfe einer Nasendusche den Heilungsverlauf bei Erkältungen und Nasennebenhöhlen­entzündungen. Ein Vollbad mit mindestens 1,5 kg Steinsalz kann bei trockener und strapazierter Haut wohltuend wirken. Ein simples Peeling aus naturbelassenem Steinsalz und hochwertigem Pflanzenöl (3:1) entfernt abgestorbene Hautschüppchen und sorgt für streichelzarte Haut. Eine Trinksole aus stillem Mineralwasser und Steinsalz gilt als entschlackend sowie verdauungs-und stoffwechselanregend.

Für das i-Tüpfelchen in der süßen Küche: So, wie Zucker in herzhaften Gerichten den Geschmack intensiviert, sorgt die Prise Salz in Kuchen und Gebäck für eine feinere Note und intensivere Süße.

Wer sich intensiver mit dem Thema Salz, dessen Arten oder gesundheitliche Auswirkungen befassen möchte, dem empfehle ich die Artikel Alles über Ur‑Salz » auf der Website vom Hersteller Erntesegen und Salz ist nicht gleich Salz » auf der Website vom Gesundheitsportal Zentrum der Gesundheit (beide Artikel zuletzt abgerufen am 19.09.2018).

Produktinfos zum Ursalz von Erntesegen

Zutaten
Steinsalz*
* in Salzlagerstätten in Deutschland abgebaut, mechanisch zerkleinert und vermahlen

Produktwebsite (Link zuletzt abgerufen am 19.09.2018, kein Werbelink)
Erntesegen | Ur-Salz »

Herstellername
Heirler Cenovis GmbH, Radolfzell

Nährwerte/Auszug je 100 g (gem. Hersteller)
Mineralien:
Natriumchlorid 99,9 g
Calcium 104 mg
Kalium 72,5 mg
Magnesium 13 mg


Spurenelemente:
Eisen < 0,1 mg
Zink < 0,1 mg
Jod < 0,005 mg
Fluor < 0,02 mg

Inhalt
400-g-Streudose feines Ursalz (auch als 1-kg-Nachfüllbeutel und 5-kg-Tragekarton erhältlich)
300-g-Beutel grobes Ursalz für die Salzmühle

Artikelnummer:
6211 (400-g-Dose, fein)
6220 (300-g-Nachfüllbeutel, grob)

EAN:
4016512062111 (400-g-Dose, fein)
4016512062203 (300-g-Nachfüllbeutel, grob)

Preise:
1,99 € pro 400-g-Dose, fein
1,79 € pro 300-g-Nachfüllbeutel, grob

Bezugsquellen
Das Ursalz von Erntesegen gibt es nicht nur in Reformhäusern und Bioläden, sondern auch in Onlineshops wie alles-vegetarisch.de, alnatura-shop.de und Amazon.

Fazit

Zugegeben – man könnte meinen, Salz ist gleich Salz. Doch dem ist nicht so. Auch wenn ein geschmacklicher Unterschied zu herkömmlichem Salz, insbesondere in stark gewürzten Speisen, kaum wahrnehmbar sein mag, ist dieses Steinsalz erheblich milder und feiner im Geschmack. Das ermöglicht eine niedrigere Dosierung und somit eine salzärmere Ernährungsweise; die Empfehlung der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.) liegt bei maximal 6 Gramm Salz pro Tag. Die in diesem Salz enthaltenen Mengen an Mineralien und Spurenelementen auf 100 Gramm mögen zwar marginal und nahezu vernachlässigbar sein; da ich allerdings viel Wert auf eine vollwertige und möglichst naturbelassene Ernährung lege, verwende ich ausschließlich dieses Steinsalz für all meine herzhaften Gerichte, aber auch für die Prise Salz in Kuchen und Co.

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